Originelle Preise beim altissimo Lotto
Statt passiv Unterhaltung zu konsumieren, konzentrierten sich die Mitglieder von altissimo an ihrer jährlichen Versammlung aufs Lotto spielen. Mitmachen lohnte sich.
Die Köpfe über ihre Karten gebeugt, die Glasperlen bereitgelegt, die Aufmerksamkeit bei den ausgerufenen Zahlen, die Mitglieder von altissimo spielten Lotto. Üblicherweise bietet der Unterhaltungsteil nach der Versammlung einen Film, einen Vortrag oder ein musikalisches Vergnügen. Diesmal sorgten die Frauen und Männer selber für Kurzweil. Aktuarin Bernadette Egli fischte die Zahlen aus einem Sack und verkündete sie jeweils zweimal. Unterstützung erhielt sie von Finanzfrau Anita Weber. Wer die Zahlen einer Reihe auf seiner Karte abgedeckt hatte, bekam als Preis einen selbst gebackenen Zopf oder ein Glas Honig mit Guetzli in Mammutform. Für zwei Reihen gab es Gutscheine von Volg und bei drei Reihen je nach Durchgang Theaterkarten oder ein Nachtessen für sechs Personen zu Hause bei altissimo Co-Präsidentin Andrea Weber und ihrem Mann Peter Allenspach, der vor Ort auch gleich die Prüfung der Zahlreihen übernommen hatte.
220 Aktivitäten mit 2400 Teilnehmenden.
Ende letzten Jahres zählte altissimo 353 Mitglieder, das sind 18 mehr als im Vorjahr. Sie alle profitieren von einem abwechslungsreichen Aktivitätenprogramm. 2025 standen 220 Möglichkeiten zur Auswahl, die insgesamt 2400 Frauen und Männer nutzen. Neu dazugekommen sind jetzt aquarellieren und ändern, flicken, nähen, beide Angebote stossen auf grosses Interesse. Die von Rolf Weber neu gestaltete Website ist übersichtlich und kommt bei den Nutzerinnen und Nutzern gut an.
Die Jahresrechnung präsentiert sich mit rund 15’400 Franken ausgeglichen. Nach wie vor ist die Mitgliedschaft für Einwohnerinnen und Einwohner einer Wehntaler Gemeinde kostenlos. Auswärtige zahlen einen Jahresbeitrag von 30 Franken.

Nach einem stärkenden Zvieri mit Kuchen und Kaffee fiel die Konzentration auf das Lottospiel leicht.

Bernadette Egli zog die Zahlen für die Lottokarte.

Peter Allenspach kontrollierte, ob alles richtig war.

Vielleicht brachte ja die nächste Zahl einen Erfolg.
Text und Bild: Barbara Gasser